Rutenbau 2016
Heute zu Gast in den heiligen Gefilden bei Hendrik

Hendrik, ein gleichgesinnter Fliegenfischer der seine Ruten mittlerweile selbst baut hatte uns eingeladen damit wir einen Einblick in dieses Thema bekommen.
Nach einigen Absprachen wegen Termin sowie Bestellungen bezüglich Blanks und Zubehör war es dann am 13.03. soweit und 3 Ostfriesen machten sich auf den Weg in den Teutoburger Wald. Nach einer kurzen Fahrzeit von knapp 2 Stunden standen Günter, Richard und Ingo pünktlich bei Hendrik vor der Tür. Nach einer kurzen Begrüssung lud Hendrik erst einmal zur Stärkung an den reichlich gedeckten Frühstückstisch mit belegten Brötchen und heißem Kaffee.

Gestärkt und voller Erwartung folgten wir Hendrik "unter Tage" und es ging in seinem Hobbykeller wo er seine kreative Phasen im Rutenbau auslebt.

In den heiligen Gefilden ließen wir erst einmal unsere Blicke schweifen.... Unglaublich was dort bereits für "Schätze" entstanden sind.

Die Zeit drängte und Hendrik verteilte als erstes die Bestellungen an Richard und Ingo.
Günter, der selbst auch schon ein paar Ruten gebaut hatte kam als seelische Unterstützung mit und war für die Bilder zuständig.

Nach einer kleinen Einweisung bezüglich Rutenbau machten wir uns an die ersten Handgriffe und mit voller Energie und Konzentration wurden die Rollenhalter und Griffe angepasst, unterfüttert, erneut angepasst und letztendlich verklebt.

 

Puh, geschafft !
Weiter mit den Ringen und deren Aufteilung

Prüfende Blicke von Hendrik persönlich ob auch die Aktionskurve mit den Ringen übereinstimmt.

Alles gut soweit.
Flux wurden die Ringabstände in eine Tabelle übertragen und die ersten Ringe angewickelt.

 

Ein Sprichwort: "Mühselig ernährt sich das Eichhörnchen"

Uns ging es genauso und wir wickelten und wickelten bis zum bitteren Ende. Zwischenzeitlich wurden wir verwöhnt mit frischer Grillplatte aus dem eigenen Garten.

Endlich war es geschafft, wir waren geschafft und der letzte Ring wurde erfolgreich am Blank gewickelt. Freudestrahlend saßen wir vor unseren Ruten und konnten es selber kaum fassen. Unsere Eigenbauten nahmen tatsächlich die Gestalt einer Fliegenrute an.

"Nicht lang schnacken" schallte es aus einer Ecke vom Hobbykeller und es wurde auch schon der Lack zur Verklebung der Wicklungen angerührt. Das Abmessen der einzelnen Komponenten übernahm Hendrik persönlich und die Grundlackierung ging in vollen Zügen weiter.
Zum trocknen wurden die Rutenteile in den Trockenschrank eingehängt.

Während dieser kleinen Verschnaufpause wurde erneut an unser wohl gedacht und mit Kaffee und Plätzchen erneut verwöhnt.

Die Letzte Lackierung für den Tag wurde von Hendrik erstellt und alle Rutenteile erneut zurück in den Trockenschrank.

 

Geschafft aber glücklich wie Bolle traten wir die Rückreise an.

 

Danke Hendrik für diesen tollen Tag und deiner Gastfreundschaft!!!!!